Liebes Tagebuch...
Narben

Mit der Klinge fahr ich langsam
Meinen Unterarm hinauf,
Dann ein Schnitt, klein und flach,
Und die Welt blüht auf

Schmerz schärft alle meine Sinne,
Jede Faser ist gestimmt,
Und ich hör den Körper singen,
Wenn der Schmerz die Last mir nimmt.

Tiefer, noch ein bisschen tiefer
Schneid ich in den weißen Arm.
Aus der Wunde sickert lautlos
Dunkles Blut und mir wird warm...

Das Blut so rot
Das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehn ist wunderschön
Mein Blut zu sehen tröstet mich

Glück durchströmt den ganzen Körper
Schmerz treibt jeden Schmerz heraus
Um auf diese Art zu fühlen
Nehm ich all das Leid in Kauf

Das Blut so rot
Das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehn ist wunderschön
Mein Blut zu sehen tröstet mich

Ich verletze nur die Hülle
Alles was darunter liegt
Hab ich so tief eingeschlossen,
Dass es sich mir selbst entzieht
(Das Blut so rot, das Blut so rein...)

Das Blut so rot
Das Blut so rein
Die Zeit heilt meine Wunden nicht
Mein Blut zu sehn ist wunderschön
Mein Blut zu sehen tröstet mich

(Subway to Sally) 

9.1.08 12:47
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen


Gratis bloggen bei
myblog.de